Vergleich Gasballon und Heissluftballon

„Mit dem Gasballon auf grosse Fahrt“ heisst ein Artikel, der nun bei der Schweizer „Thurgauer Zeitung“ erschienen ist. Erzählt wird von den zwei einzigen Thurgauer Gasballonpiloten Kurt Frieden aus Hohentannen und Stefan Zeberli aus Heldswil.

Es wird von tagelangen Gasballonfahrten erzählt und den vergangenen Abenteuern der 2 Ballonfahrer.
Interessant ist der Vergleich Gasballon und Heissluftballon:

Heissluftballone:

  • fahren am frühen Morgen oder am Abend.
  • sind birnenförmigen.
  • Die Luft in der Ballonhülle wird mit einem Propangasbrenner erhitzt. Dadurch wird die Luft im Ballon leichter als die kältere Luft um den Ballon.
  • Um den Ballon in der Luft zu halten muss der Pilot muss immer wieder nachheizen.
  • Heissluftballone gibt es in verschiedenen Grössen. Von 1000 bis 10 000 Kubikmeter. Kleinere für Wettkämpfe, grössere für Passagierfahrten.

Gasballone:

  • können den ganzen Tag fahren, unabhängig von der Thermik.
  • sind runde Kugeln.
  • sind gefüllt mit einem Traggas, meist Wasserstoff oder Helium. Dieses Gas ist wesentlich leichter als Luft.
  • gibt es in den Grössen 780 bis 1050 Kubikmeter. Sie haben demzufolge eine definierte Tragkraft. Zählt man davon das Gewicht des Ballons und der Passagiere ab, erhält man das Restgewicht, welches in Form von Sand- und Wasserballast mitgeführt wird
  • haben keinen Brenner: Um aufzusteigen, muss Ballast abgeworfen werden, will der Pilot sinken, kann er über ein Ventil oben am Ballon Gas ablassen. Je sparsamer er mit dem Ballast umgeht, umso länger bleibt der Ballon in der Luft.
  • sind rund viermal kleiner als ein Heissluftballon, um das gleiche Gewicht zu tragen.

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