Zeppeline für Moskaus Polizei
Moskau. Was wie das Drehbuch zu einem Retro-Film über die Anfänge der Luftfahrt klingt, ist Realität von heute. Bürgermeister Juri Luschkow übergab der Miliz fünf Zeppeline, um die Ordnung in Moskau zu überwachen. Dies erfährt man bei http://www.moskau.ru/
Die Moskauer Stadtregierung hat beschlossen, Verkehrsprobleme und Kriminalität in der russischen Hauptstadt künftig mit himmlischer Unterstützung zu bekämpfen. Die Luftschiffe sollen eine ganze Reihe von Aufgaben lösen: Sie sollen bei der operativen Liquidierung von Autostaus und bei der Verbrecherjagd helfen sowie im Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt werden.
Den ersten modernen Zeppelin baute 1852 der Franzose Henri Giffard. Der Traum von der Luftschifffahrt endete 1937 mit dem Unglück der „Hindenburg“, als 35 Menschen bei der Explosion des mit Gas gefüllten Ballons ums Leben kamen. Doch heute, fast siebzig Jahre später, steigt das fast in Vergessenheit geratene Fluggerät wie Phönix aus der Asche.
Geplant ist die Platzierung der Luftschiffe über dem Weißrussischen Bahnhof und dem Ausstellungszentrum WWZ (ehemals WDNCh). Außerdem sollen den Plänen zufolge kleine Zweisitzer-Luftschiffe die Hauptmagistralen Moskaus beobachten, wie z.B. den Kutusowski-Prospekt oder die Rubljowskoje Chaussee.
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