Ballonfahren / Ballonfahrten über Süddeutschland

        Ballonfahren / Ballonfahrten über Bayern & Baden Württemberg

HOME
Seite drucken
Bookmark setzen

Lust auf Ballonfahren? 
Zeitungsberichte über uns

Hier kommen Sie zu unseren Konatktadressen!

Ballonfahrt verschenken
Geschenkideen
Geschenke

SERVICE
Angebote
Gutscheine
Allgemeines
Startplätze
Preise
Ballonfahrt buchen


KONTAKT
Terminübersicht
Adresse + Tel
Buchen
Die Ballonfahrer


EXTRAS
Virtuelle Ballonfahrt
Ballonfahrten
Fotogalerie


Übersicht
Heissluftballon
Ballon fahren
Luftsport

Hier kommen Sie zu unserem Terminkalender!

Ballonfahren Home

Das 1.Ballonfahrten Weblog - Jetzt lesen
Ballonfahrten bundesweit

Sie haben Fragen rund ums Ballonfahren? Wir sind für Sie da - Rufen Sie uns an: (0 79 65) 26 58 


#####
(Mai 1998, von Ralf Weber, Heidenheimer Neue Presse)

Nie mehr laß ich einen fliegen...

...denn ,"Fahren" lautet die Devise bei der Fuchsjagd der Heißluftballons

23 Heißluftballonpiloten präsentierten am Wochenende ihre Heißluftballone auf der Steinheimer Heiderose beim alljährlichen Treffen des Ballonsportclubs Hellenstein. Zur zweiten Fuchsjagd am Samstag fuhr HNP-Mitarbeiter Ralf Weber mit, um nach der Landung nach eineinhalb Stunden ein anderer Mensch zu werden.
Um eine Fährt in einem Heißluft zu beschreiben kann man es kurz und bündig mit Italo-Bayer Trappatoni halten: "Sind (Gas-) Flaschen leer ich (der Ballonfahrer) habe fertig:" Wer sich jedoch zu dieser Betrachtungsweise herab läßt, der hat weder Mythos noch Hintergrund der Ballonfahrerei erfaßt. Denn Ballonfahren ist mehr, sehr viel mehr als nur über den Luftweg von Punkt A nach Punkt B zu fahren. Am Anfang steht ein kleines Chaos.
Ein unglaubliches Getümmel herrschte auf der Steinheimer Heide, als die Gespanne der Ballonfahrer eintreffen. 23 Autos mit Anhänger und wuseligen Insassen beherrschen den Platz. Jeder bekommt seine eigene Stelle zugewiesen von wo der Ballon sich mehr oder minder majestätisch ins faszinierende Element Luft erheben kann. 

Buch-Tipp


 

 

Wo eben noch grüne Wiese war, breiten sich kurz darauf unter dem Lärm von Gebläsen und zu groß geratenen Camping-Kochern die riesigen Stoffhüllen aus und werden praller und praller. Gerade in den Korb gestiegen, der zu diesem Zeitpunkt nur noch vorn Seil am Abschlepphaken des VW-Bully der Römelings gehalten wird, sieht man den "Fuchs" aufsteigen den blauen "Radio 7" Ballon. Dem werden sie später alle nachfahren. Sein Pilot wird demjenigen, der ihm bei der Landung am nächsten auf die Pelle rückt, zum Sieger gekürt. Chauffiert wurden Ralf Weber und drei andere Wagemutige vom 22jährigen Nils Römeling pardon, Prinz Nils von Düppenweiler, der nach der Pilotenprüfung vor vier Jahren lange Zeit einer der jüngsten Ballonpiloten in Deutschland war.
Zunächst klärt er die Unkundigen über ein paar Klischees der Ballonfahrerei auf: Sandsäcke? Falsche Liga! Die gehören nämlich zu den Gasballons, die im Vergleich zu den Heißluftballons in Deutsch1and total unterrepräsentiert sind.
Ein Knistern im Funkgerät, dann folgt die Startfreigabe. Geräuschlos hebt sich der größte der Ballons in die Luft, läßt die Schaulustigen am Boden immer kleiner und die Steinheimer Heide immer mehr wie Legoland aussehen.
Zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit: das erste Geräusch in der Luft holt die Neulinge zurück in die Realität. Laut rauscht die Propangasflamme mit der Pilot Nils die Luft in die Stoffhülle erhitzt. 3000 Kubikmeter heiße Luft halten den Ballon in der Luft.
Mehr und mehr festigt sich bei den Neulingen die Gewißheit daß Floskeln wie "nur Fliegen ist schöner" doch ihre Berechtigung haben - doch halt: Ballonfahrer fliegen nicht, sie fahren. Mit links, auch wenn mit der rechten Hand gibt Nils Römeling dem Ballon mit sechs Meter hohen Flammen Feuer und dirigiert ihn in die geschichteten Luftströmungen so, wohin er will.
Nils Römeling ist die Ruhe selbst. Nur einmal wird er etwas hektisch, als der Ballon über einem Waldstück durch aufsteigende kalte Luft an Höhe verliert. "Wenn jetzt nicht voll geheizt wird, stechen wir in den Wald runter", erklärt er.
Dann hat der Fuchs das Fahren satt und läßt sich in der Nähe von Böhmenkirch nieder. Prinz Nils hält exakt auf ihn zu, bis ihn eine Strömung nahe des Waldrandes erfaßt und etliche Meter abtreibt. Mehr Glück haben der Schweinfurter Elmar Fietz und die beiden Heidenheimer Gerhard Straub und Peter Aigen, die die Plätze 1 bis 3 belegen.
Die drei Aufsetzer vor der Landung waren ebenso wenig eingeplant wie im geringsten tragisch. Wer jetzt glaubt, mit dem Einpacken des Ballons hat es sich, der irrt! Nach der ersten Fahrt kommt die Bal1onfahrertaufe. Nach dem Ballonfahrereid mit dem Versprechen, den neuen Titel nach Taufe respektive Erhebung in den "Adelsstand der Ballonfahrer" binnen einer Viertelstunde auswendig zu lernen wird dem Neuling ein Büschel Haare angezündet und mit Sekt gelöscht. Nun tut jeder gut daran, seinen neuen Namen zu lernen, will er nicht ohne Ende "Runden" zahlen wenn später getaufte Ballonfahrer nach dem Namen fragen. Und der hat es in sich: Graf Ralf, schweigend genießender Raubritter zur Fuchsjagd von Steinheim heißt Ralf Weber nun.

Quelle: http://www.ballonservice.de
nils@ballonservice.de

Ballonfahren / Ballonfahrten über Schwaben

 

Ballonservice Pfahlheim ©
Letzte Änderung am 26.03.2010
Impressum     

 
Viel Spaß beim Ballonfahren mit Ballonservice Pfahlheim. Buchen Sie hier Ihre Ballonfahrt bei Ihrem Ballonfahrten Anbieter! Gutscheine, Geburtstagsgeschenke